Radball: NRW Verbandspokal geht nach Leeden, Kirner/Kühn auf Rang zwei

Radball: NRW Verbandspokal geht nach Leeden, Kirner/Kühn auf Rang zwei

Gut vorbereitet ging das Spitzenduo des RMSV „Frisch auf“ Düsseldorf, Axel Kirner und Sven Kühn, am Samstag in eigener Halle an der Schmiedestr. in die Finalspiele um den NRW Verbandspokal 2019, der 2009 und 2016 schon zweimal an „Frisch auf“ ging.  In zwei Vierergruppen kämpften sie mit RV St. Hubert, RSV Leeden 1 und 2, RSC Schiefbahn, SC Lippstadt und SG Suderwich um den Einzug ins Finale.

Zum Auftakt holten sie sich einen verdienten 4:2 Sieg gegen RSV Leeden 2.

Der nächste Gegner, RV St. Hubert, machte ihnen schon oft mächtige Probleme. Doch am Samstag war davon nicht viel zu sehen. Axel und Sven gingen das Spiel sehr konzentriert an und schon zur Halbzeit stand es 6:0. Sie ließen es etwas ruhiger angehen, schraubten das Ergebnis denoch auf 9:3 hoch.

Im letzten Spiel ihrer Vorrunde ging es vermeintlich gegen den Pokalsieger des Vorjahres, RC Iserlohn. Doch da stand den Düsseldorfern Iserlohns beste Nachwuchsmannschaft gegenüber, die aber gegen Axel und Sven mit 2:6 das Nachsehen hatte.

Der Vorrundensieg war geschafft und die Mannschaften von SC Lippstadt und RSV Leeden 1 warteten auf die Düsseldorfer in den Endspielen.

Lippstadt hatte sich seit einiger Zeit mit einem sehr erfahrenen Spieler aus Mengeringhausen verstärkt, der Axel in der Verteidigung alles abverlangte. In einer sehr fairen Begegnung hatten Axel und Sven aber die besseren Tormöglichkeiten, die sie auch zum verdienten 4:3 Sieg ausnutzten.

Den Düsseldorfern stand nun im absoluten Endspiel die ausgepuffte, mit viel Oberliga und Bundesligaerfahrung ausgestattete, Leedener Mannschaft gegenüber. Alles, was das Radballspiel so schön und attraktiv macht, boten beide Teams den Zuschauern. Schnelle Angriffe auf beiden Seiten ohne große Verzögerungen und Torabschlüsse am Fließband.  Und so war es nicht verwunderlich daß es zur Halbzeit bereits 4:4 Unentschieden stand. Herausragend bei den Düsseldorfern war die Torausbeute bei Eckbällen, die ihnen auch einen Zweitorevorsprung brachte. Leider machten sie dann vermeidbare Fehler, vergaben den schönen Vorsprung und gerieten in Rückstand, den sie trotz großer Anstrengung nicht mehr wettmachen konnten. Das Endspiel ging schließlich mit 7:8 verloren. Unzufrieden waren sie aber trotzdem nicht, denn sie hatten ein großartiges Turnier gespielt.

Ergebnisse von radball.at

Der Abschluß der Veranstaltung war weniger schön, denn der NRW Verbandspokal, der als Wanderpokal ausgespielt wird, war nicht vorhanden und so fand eine Siegerehrung statt, die eigentlich keine war.  Sehr schade.